Warum das Stadion Herzstück und Heimat des Sports ist


Wenn 50.000 Menschen gemeinsam springen, toben und jubeln – oder sich entrüsten und einander Trost spenden, dann spürt man die Magie des Stadions. Nirgends kommen Fans und Sportler sich näher. Nirgends kochen die Emotionen höher. Hier wird Geschichte geschrieben und die Zukunft geformt.

Für uns steht deswegen fest: Das Stadion ist Herzstück und Heimat des Sports – für Sportler genauso wie für Fans und Sponsoren. Und das aus 5 guten Gründen:

1.     Fesselnde Fan Experience

„You’ll never walk alone“ singen die Fußballfans und meinen es auch so. Wer schon einmal mit anderen Fans 90 Minuten lang gesungen, gelitten und gefeiert hat, der spürt diese Verbundenheit, diese emotionale Kollektiv-Erfahrung.

Heute heißt Fan Experience auch: technische Innovation. In Wimbledon beantwortet ein Chatbot alle Fragen zum Turnier und zur Location. In der NFL können Fans durch die Tracking-Technologie Zebra die Spieler-Performance in Echtzeit verfolgen. In Zukunft sind auch virtuelle Spiele mit VR-Technologie denkbar.

2.   Unvergessliche Geschichten

Die großen Emotionen im Stadion machen Finalspiele, aber auch Teams und Sportler zu dem, was sie sind: zu Legenden. Der Sieg des damals 17-jährigen Boris Becker 1985 beim Finale in Wimbledon, Maradonas „Hand Gottes“ im Aztekenstadion 1986 oder das Wunder von Bern 1954 im Wankdorf Stadion. Solche historischen Momente gehen in das kollektive Gedächtnis ein – und mit ihnen werden auch die Stadien unsterblich.

3.   Meilensteine der Architektur

Die Architektur der Stadien versetzt immer wieder die Grenzen von Größe und Design. So wie das Stadion Erster Mai in Nordkorea, das schon mit seinem Lotus-Design, vor allem aber mit seiner schieren Größe im Gedächtnis bleibt: Mit 150 000 Plätzen ist es das größte Stadion der Welt.

Zu den Meilensteinen gehört zudem das Olympiastadion in Montreal mit dem höchsten geneigten Turm der Welt. Hierzulande kennt jeder die Allianz Arena mit der weltweit ersten Luftkissen-Fassade, die individuell beleuchtet werden kann. Auch das Marina Bay Stadion in Singapur, dessen Spielfeld auf dem Wasser zu schwimmen scheint, ist das erste seiner Art.

4.   Die Crème de la Crème: Stadien der Fußball EM 2024

Mit modernen Stadien und starker Infrastruktur hat sich der DFB bei der Wahl zum Austragungsort der Europameisterschaft 2024 durchgesetzt. Unter den zehn ausgewählten Stadien finden sich überwiegend alte Bekannte aus dem WM-Sommermärchen 2014, wie die hochmoderne Allianz Arena in München oder das traditionsreiche Olympiastadion in Berlin.

Doch auch zwei Neuzugänge haben es in die Top 10 geschafft: Die Merkur Spielarena in Düsseldorf und die Red Bull Arena in Leipzig. In sechs Jahren stehen sie im Rampenlicht der internationalen Fußballwelt. Bleibt zu hoffen, dass uns die Magie der Stadien ein zweites Sommermärchen beschert.

5.   Spielfeld für alle Stakeholder

In Stadien knüpfen Rechtehalter Kontakte zu Fans und Business-Partnern und verschaffen dem Sponsoring mehr Wertigkeit. Die Königsdisziplin ist dabei die Namensgebung für Stadien. Hier wird der Marken-Name untrennbar mit dem gesamten Kosmos des Stadions verbunden: mit dem Verein, der Fan-Identität, mit starken Emotionen beim Spiel oder weiteren Shows und Konzerten.

Wir gehen ins Detail: Welche Potentiale und Nutzen bieten Stadionpartnerschaften und Naming Rights heute für Sponsoren und Rechtehalter? Darüber haben wir mit Verantwortlichen der großen Stadien in München, Bremen und Freiburg gesprochen. 

In den Stadien dieser Welt erleben Sportler, Fans und Sponsoren gemeinsam große Momente, hier wird Geschichte geschrieben und die Zukunft geformt. Sie sind nicht nur ein Ort. Sie sind das Herzstück und die Heimat des Sports.